Download als PDF: PM 14-12-2017

“Worten Taten folgen lassen”

“Wir haben große Erwartungen an die Abgeordneten des Hohen Hauses und hoffen auf ein klares Ja zur Familienfreundlichkeit Thüringens – so lässt sich die Haltung der Eltern von 90.000 Kita-Kindern am besten beschreiben“ sagt Ulrike Grosse-Röthig, Vorsitzende der Landeselternvertretung für Kindertagesstätten in Thüringen.
„Es ist lange und viel diskutiert worden, jetzt müssen Taten folgen. Das neue Kita-Gesetz soll endlich über die Ziellinie gehen, es ist höchste Zeit. Die Landtagsabgeordneten können heute unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit für Familienfreundlichkeit stimmen. Und das sollten sie auch tun.“

Gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern hat die Elternvertretung jahrelang immer wieder auf Verbesserungen des Kita-Gesetzes gedrängt. Wir haben für Beitragsfreiheit und für bessere Betreuungsqualität gestritten. Bei beiden Anliegen kann es nun einen deutlichen Schritt vorwärts gehen.

Neben dem beitragsfreien Kita-Jahr geht es um die Verbesserung des Betreuungsschlüssels der Drei- bis Vierjähringen, um die Stärkung der Kita-Leitungen und um den Ausbau der Mitwirkungsrechte von Eltern.

„Die heutige Abstimmung im Landtag darf kein Schlusspunkt sein. Die Debatte um Kita-Qualität und Beitragsfreiheit muss weitergeführt werden. Vor allem erwarten wir jetzt von den Parteien auf Bundesebene, dass sie mit der Regierungsbildung vorankommen und die versprochenen Milliarden für die Kita-Entwicklung freigeben. Wenn es soweit ist und dieses Geld dann in Thüringen ankommt, muss es zu 100 Prozent in den Kita-Bereich investiert werden. Diese Entwicklung werden wir in den nächsten Monaten sehr genau begleiten“ so Grosse-Röthig abschließend.